Samstag, 24. Dezember 2011

Wochenrückblick.

Es scheint sehr populär zu sein in meiner Generation, Weihnachten nicht zu mögen.
Ich mag Weihnachten.

Ich finde natürlich Konsumschlachten und dieses ganze Tralala auch total doof. Aber ich mag die Lichter, die guten Wünsche, E-Mails von Leuten, mit denen ich das ganze Jahr über arbeite und die dann zu Weihnachten für einen kostbaren Moment näher rücken. Arbeitskollegen, die mir Kekse backen, einfach so, weil sie mich mögen. Kerzen anzünden, Adventskalender öffnen, jeden Tag eine Geschichte in meinem Schnüpperle-Buch lesen … Und natürlich: Mit der Familie zusammensitzen, essen, sich Geschichten aus diesem Jahr und Hoffnungen für das nächste erzählen.

Man muss ja nicht wie wahnsinnig shoppen. Es reicht völlig, wenn man eine kleine Aufmerksamkeit mitbringt, die von Herzen kommt.
Man muss auch keine Weihnachtslieder singen oder, wenn die Hose ohnehin schon vom Winterfell kneift, wie verrückt Kekse essen.

Cookies! I

Cookies! II

Kekse backen mit Anne!


Aber man darf Liebe verschenken, Licht in das Dunkle bringen und ein Jahr zu Ende gehen lassen, das wieder neue Geschichten in unser Leben gebracht hat.
Und man darf Weihnachten auch einfach gemütlich, bunt, schön und irgendwie heimelig finden – das ist nämlich überhaupt gar nicht uncool!

Ich wünsche euch friedliche, liebe-volle Feiertage und ein Ankommen in euch selbst!

, Kati

Und hier kommt der Wochenrückblick:

[Gesehen] Schneeflocken – die dann doch wieder zu Matsch wurden.

Winter in Hamburg

[Gehört] Patrice – Ancient Spirit

[Gegessen] 
Gnocci in Sahnesoße mit Spitzkohl, Champignons und Lachs

Someone cooked for me!

[Getrunken] Merlot

[Gefeiert] 
Wieder etwas Normalität in diesem wirren Leben
[Gedacht]
 Es ist gut, so wie es ist.
[Getan] Gearbeitet, Geschenke besorgt, gechillt
[Gewünscht]
 Ein wenig Schnee und weniger Regen
[Gelesen] Austernfischer – Susan Fletcher

[Geplant] 
Schwiegerfamilien-Weihnachtstreffen nach Weihnachten
[Gerätselt] Warum ist der Holzscheit so schlecht drauf?

Angry?

[Gefunden] Meinen Optimismus
[Gefreut] Bald hab ich wieder eine Woche frei – ganz legal und offiziell!

[Geärgert] Ach, eigentlich nicht …
[Getroffen] 

KSK-Freundin, Schwiegerfamilie

2 gute Idee(n):

  1. das nichtmögen von weihnachten hat bei mir eine ganze reihe traumatische gründe, auf die ich hier nicht näher eingehen will.
    es ist ein fest, das weh tut, weshalb ich da am liebsten die zeit vorwärts spulen würde. oder, wie jetzt mit j., es einfach so gut es geht ignorieren. das geht auch.

    was du über all die dinge schreibst, die du an weihnachten magst: die mag ich auch, nur eben nicht an weihnachten angekoppelt.

    nichtsdestotrotz freue ich mich, dass es menschen wie dich gibt (und solche kenn ich auch sonst ein paar), die sich das weihnachten, wie es kinder leben, bewahren konnte. und die eben dieses warme nest im rücken haben. ich gönne es dir und freue mich mit dir.

    und ich wünsch dir vor allem eins sehr: gute besserung. heilung.

    habs gut und geniesse, was ist. es ist ja überhaupt nicht selbstverständlich!

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  2. Liebe D.!
    Ich habe mein "warmes Nest", wie du es nennst, angeheiratet, und den Rest von Weihnachten verbringe ich alleine mit meinem Mann. Wir machen uns Weihnachten wie es uns gefällt. Und das macht es so schön.
    Davon abgesehen musst du dich sicher nicht vor mir rechtfertigen, weil du Weihnachten nicht magst. Ich meinte eher die Leute, die wie wahnsinnig shoppen, sich den hardcore Stress geben und dann rumjammern, dass sie Weihnachten hassen. Die haben es meiner Meinung nach echt nicht kapiert!
    Habt trotzdem eine schöne Zeit und seid ganz lieb gegrüßt von Kati

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