
CD der Woche: The Pierces – You & I
The Pierces begannen ihren Triumphzug in meine Ohren mit ihrem ersten Album Thirteen Tales of Love and Revenge.
Mit zuckersüßen Stimmen sangen sie davon, dass Geheimnisse am besten von Toten bewahrt würden und der Gebrauch diverser psychedelischer Drogen sie zu Tode langweile.
Das war für meine vom Pop gelangweilten Ohren eine Revolution.
Mit You & I schlagen sie andere Töne an: Es geht – wie der Name bereits vermuten lässt – um die Liebe. Aber es wären nicht The Pierces, wenn ihre Liebeslieder nicht trotz allem diesen bittersüßen Unterton hätten, den ich so liebe.
Teilweise erinnern die Arrangements an ABBA, teilweise lassen die beiden Schwestern die Sixties wieder aufleben, jedes Mal ist es ein wahrer Genuss.
Gerade bei diesem tristen Winterwetter – hier in Hamburg hält sich hartnäckig der Regen – vermögen The Pierces es, den Raum zu erhellen und daran zu erinnern, warum wir Platten auflegen:
I put your records on
To see if you would sing my name
I put your records on
To see if you might feel the same
Reinhören:
How can I love you more?
We are stars
PS: Und hier sehen wir ein weiteres Beispiel für Synchronizität ...
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